Freitag, 30. September 2011

habe mich bei meinem besten Freund gemeldet.
mich entschuldigt.

"sag mir einfach warum. was habe ich falsch gemacht. bitte rede mit mir.
"du hast nichts getan. ich bin einfach nur dumm."

Tumblr_ls21pmdsum1qk77vxo1_500_large
Ich bin das Monster.
das fette, unwürdige Drecksstück.
Missgeburt.
Schlag um Schlag.
schwitzige Handflächen in meinem Gesicht.
halten mir den Mund zu.
Gestank von Alkohol entweicht seiner Kehle.
er soll mich einfach gehen lassen.
Dsc034142_large
Selbstmordgedanken ♥

Tumblr_ls7f7efxoe1qeydmao1_500_large

Mittwoch, 28. September 2011

er nimmt mein Gesicht in seine Hände.
schaut mich an.
ich blicke in die schönsten Augen der Welt.
er lächelt.
ich umarme ihn.
"danke das du da bist."
.
.
wir sind an einer Badestelle.
es ist wirklich wunderschön.
perfekt.
wir warten ins Wasser.
ich springe auf seinen Rücken.
er trägt mich.
ich bin ihm so nah.
.
.
es macht mir angst.
ich bekomme eine Gänsehaut.
ich kann das nicht.
"Ich...ich muss weg."
raufe meine Sachen zusammen und renne weg.
.
.
Ich hasse mich so sehr dafür.
immer laufe ich davon.
schneiden.
schneiden.
schneiden.

Sonntag, 25. September 2011

er geht.
ich lächel.
nein, ich strahle.
es ist so lange her.
das ich glücklich war.
________________________

verzweifeln, zerbrechen, erbrechen, schneiden...
...kann ich auch wann anders.
nicht heute.

(nichts gegessen.)Tumblr_llvodm6iwe1qzx2p7o1_500_large

Freitag, 23. September 2011

"hi, wo kommen die Flecken her?"
"ich...bin gefallen."
"schon wieder?"
"ja."
" und die Schnitte an deinem bein? bist du auch "hingefallen" ?!"
"woher weißt du...?"
"ich bin dein bester Freund, lass mich dir helfen, bitte."
"nein, ich brauche deine Hilfe nicht."
Er nimmt mich in den Arm.
hält mich fest.
ich versuche mich zu befreien.
"Nein, ich lasse dich nicht los. Ich nicht. Ich bin hier und ich bleibe bei dir."
ich fange an zu weinen.
und dann bricht es aus mir heraus.
ich erzähle einfach alles.
Davon wie mich mein Ex und meine beste Freundin betrogen haben, vom Tod meines Vaters, mein Stiefvater,
meinem Bruder der sich selbst umbrachte.
er schweigt, hält mich einfach, streichelt mir über den Kopf.
Seine Stimme zittert: "Tapferes Mädchen."
ich schaue ihn an.
Eine einzelne Träne rollt langsam über seine Wange.
wir schauen uns an.
Die Zeit vergeht.
kleiner sagt etwas.
keiner tut etwas.
es gibt nur uns.
ich und er.
ich bin so froh ihn zu haben.
2996762511_1_3_lujlt15a_large_large
Yeeahh-bitch-2_large
ein sprung,
ins glück hinein.

Samstag, 17. September 2011

Tumblr_loh3a6e0yk1qhrcdko1_500_large
Laufe!
bald werde ich flüchten.
weg von hier.
von meiner kaputten "Famlilie"
von meinem kaputten "Leben".
von dem was keiner merkt.

wie kann es keiner merken?
all dieses Blutergüsse.
nein, das einzige was sie sehen ist mein Lächeln, das kleine, gemütliche haus und den freundlichen Blick meiner Mutter. sonst nichts.
"Verpiss dich." er schupst mich aus meinem zu Hause.
meine Mutter steht daneben.
schaut zu Boden.
"Mama, hilf mir!"
"Du bist uns eine Last, Schlampe!" er schupst mich auf die Treppe.
ich stürze. kann nichts machen. mich nicht wehren.
"Lass mich, du verdammtes Arschloch! du machst Alles kaputt. ich hasse dich!"
Eine Ohrfeige, der Schmerz brennt auf meiner Wange.
Tränenen.
Er packt mich am Arm zerrt mich hoch und drückt mich gegen die Wand.
Seine Hand an meinem Hals.
ich bekomme keine Luft.

ich hasse ihn.
er zerstört mich.
und meine Mutter.

so viele Wunden.
so viele Narben.
seine Schuld.


Tumblr_ln54riti7y1qb66xco1_500_large

Freitag, 9. September 2011

wann habe ich das letzte mal gelacht?!
ich kann mich nicht erinnern. 

und er hat sie geliebt.
schon immer.
mein ex liebte meine beste Freundin.
schon immer.
ich war zu blind es zu erkennen.
denn eines tages schwor er mir ewige liebe.
mir mir mir.
beide machen mir Hoffnung.
lassen mich in einer Traumwelt leben.
dann reißen sie mir den Boden unter den Füßen weg.
schmeißen mich um. 
ziehen mich immer tiefer.
drücken mich unterwasser.
lassen mich nicht atmen.
lassen mich nicht leben. 
weine.

Inspiration%2csimple-e9a236975ae6b97806f48affac25a21e_h_large