Montag, 20. August 2012

Dann stehst du vor mir.
Einfach so.
Ich schaue dich an, mir bleibt die Luft weg.
Ja, du bist es.
Stehst da mit deiner Perfektion und schaust mich an.
Ich breite meine Arme aus und du hältst mich fest.
Hältst mich während ich den Boden verliere.
Hältst mich während ich zerbreche.
Hältst mich während ich sterbe.
-innerlich-
"Wie geht es dir?"Deine Stimme ist leise, vorsichtig, lieb, besorgt.
"gut."
Will nicht reden, nichts erklären.
Dann lässt du mich los, lässt mich fallen.
Ich falle, falle so tief.
Wo ist die Hoffnung, das Licht?
bitte geh nicht, bitte bleib, bitte vermisse mich, bitte liebe mich!
Du drehst dich um und gehst.
 
Betrunken setzt du dich zu mir.
Ich rede mit einem älteren Kerl.
Ich schaue mich hilfesuchend um, weil er mich viel zu sehr bedrängt.
"Hey, lass sie in Ruhe man. Ich bin ihr Freund, sie ist mein Mädchen."
Zu viel.
Es geht nicht.
Meine Maske beginnt zu fallen.
Du warst der Einzige, der jemals darunter schauen durfte.
Aber nochmal?
nein.
Muss weg von dir
Aber ich kann nicht, ich würde alles für dich tun, immernoch.
Auch wenn alle dich hassen, für das was du mir angetan hast, ich nicht.
Ich bin hier und warte.
Irgendwann werde ich gut genug für dich sein.
"Alles ok?" Ich spüre deinen Arm um meine Hüfte.
"Ja, danke." Ich drehe mich zu dir.
Schaue in deine Augen.
"Weißt du noch als wir bei Fabi waren? Wie wir einfach zum See gelaufen sind und um 3uhr morgens gebadet haben? Wie ich dich getragen habe damit nur von den Fischen gebissen werde und nicht meine Traumfrau? Wir haben so viel gelacht, dass wir beide Muskelkater hatten."
"Haha, ja. Das war eine ganz wunderschöne Nacht."
"Ja." 
Du gehst.
Und ich weine.
Natürlich erinnere ich mich an die Nacht, du hattest mir einen Heiratsantrag gemacht.
Du wolltest mich heiraten, verdammt!
Meine Flasche ist leer, ich schleudere sie gegen die Steine und sie zerbricht.
schaue dir hinter her, sehe dich, wie du eine von den billigen Schlampen küsst.
Ich hebe ein großes Stück Glas auf und schneide.
Schneide bis das Blut in Strömen runter läuft, bis alles brennt, pocht und ich hoffe tief genug gekommen zu sein. 
Gehe zum Wasser und halte meine Wunden in das Salzwasser.
Es tat so weh, wollte schreien, lachen, weinen.
Aber ich zuckte nicht zurück.
Genoss.
Überlebte es 
Überlebte dich

Dienstag, 7. August 2012

"Ich kann das nicht mehr."
"bitte, lass mich nicht alleine."
"nein, es geht nicht."
"ich kann es schaffen. Ich kann aufhören, aber ich brauche deine Hilfe."
"Das ist doch krank. nein, so ein Mädchen will ich nicht."
"Du hast gesagt, dass du mich liebst! war das eine Lüge? Jeder Kuss, jede gemeinsame Nacht alles unbedeutend?"
"nein, aber es gleicht das nicht aus."
"Aber ich habe doch aufgehört...für dich."
"geh bitte einfach."
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Es tut so weh.
wie es dir egal ist.
Wie es dir immer egal war.
Alle sagen, es wäre besser für mich
aber sie haben doch keine Ahnung.
was du mir gegeben hast.
du bist alles.
warst es.
bleibst es.
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wozu weiter machen?
WOZU, verdammt?!