Donnerstag, 21. Juli 2011

um mich herum so viele Emotionen.
so viel Trauer,
Schmerz, Verzweiflung,
so viel Liebe,
Freude, Unbeschwertheit,
sehe die Tränen.
höre das Lachen.
aber selber spüre ich nichts.
ich spüre nichts.
gar nichts.
ich habe keine Gefühle.
es macht mir keine Angst.
es ist egal.
alles egal.
ich bin egal.
das einzige was ich spüre ist der Selbsthass.
sonst nichts.
bin betäubt.
hasse das.
ritze.
kein Schmerz.
ritze tiefer.
kein Schmerz.
viel viel Blut.
es bring mir ein hauch leben.
die Klinge meine einzige Quelle zu Gefühlen.











weil du mir alles genommen hast. du hast mir mein leben genommen. Du hast das getan. Es ist deine Schuld. 
ich hasse dich.

Montag, 18. Juli 2011

er sagte:
ich weiß wie schwer es für dich ist.

nein du hast kein Ahnung. 
ich habe dich geliebt.
ja, und zwar sehr.
du wusstest wie es mir geht.
du wusstest es wurde besser.
du warst die letzte Stütze.
du hast es mir so oft geschworen.
du hast es versprochen, verdammt:


"ich bin immer für dich da.
ich liebe dich.
du bist meine süße, für immer.
wir schaffen das zusammen.
ich helfe dir.
ich lasse dich niemals alleine.
hörst du? niemals! "

es war alles gelogen.
alles.
dann hast du mich ohne ein Grund verlassen.
einfach so.
es war doch alles perfekt.
warum musstest du es zerstören.
 warum, warum, warum, warum, warum?


Freitag, 8. Juli 2011

schrecke hoch.
es ist mitten in der Nacht.
öffne die Tür zur Terrasse.
machen einen Schritt hinaus.
Dunkelheit umgibt mich.
völlige Stille.
völlige Schwärze.
das Gefühl von Einsamkeit macht sich bemerkbar.
ich vermisse...
nein ich will es weder denken, fühlen oder aussprechen.
doch ich weiß es.
Er fehlt mir.
so sehr.
Er war alles.
und nun stehe ich hier alleine.
so allein.
will mich schneiden.
höre meine Mailbox ab.
höre seine Stimme.
ich hol die klinge und ritze seinen namen.
immer und immer wieder.

Samstag, 2. Juli 2011

stand dort.
zwischen all den tanzende menschen.
so viele verschiedene Gesichter.
doch seins erkannte ich sofort.
ich hörte auf zu lachen. 
mein lächeln verschwand.
ich bekam keine Luft mehr.
alles drehte sich.
ich musste hier raus.
stolpernd lief ich durch die Tür ins freie.
atmete tief ein und aus.
sank an der mauer zu Boden.
geschlangen, verloren, versagt.
Jemand legte seine Hand auf meine Schulter.
ich schreckte zusammen, bekam eine Gänsehaut.
schaute auf - neben mir stand er.
er - er der mich einfach verlassen hatte.
Eine heiße Welle von brodelnder Wut brach über mir zusammen.
'Fass mich nicht an!' zitternd stand ich auf.
'hey, hör mir zu, bitte.'
ich riss mich los und rannte davon.
warme tränen liefen mir über die wangen.
das einzige was ich will ist jetzt in deinen armen zu sein, ein Kuss von dir zu bekommen und alles vergessen.
doch du warst es der alles zerstört hatte.
du warst es der mein leben zerstört hat.
der mich zerstöt hat.

Monsieur, je te hais.