Montag, 25. April 2011

ein Moment.

da stand ich nun.
sah mich im spiegel an.
musterte mich.
von meinen beinen über den bauch zu meinem gesicht.
blickte in meine geschwollenen augen.
sah meine ,vom weinen, geröteten wangen.
habe so wenig gegessen.
mein magen knurrte.
es war mir egal.
wollte mir immer so gefallen wie jetzt.
wie in diesem moment.
in dem ich so alleine war.
das maßband lag in der ecke.
die klingen versteckt.
ich schaute einfach nur.
und beriff.
ich wollte nicht sterben.
nicht heute und nicht morgen.
strich über mein handgelenk.
die narben waren rau.
legte mich ins bett und schlief ein.

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